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Wie ich gelernt habe, meinem Zyklus zuzuhören – statt gegen ihn zu kämpfen

Ein persönlicher Einblick von Johanna Schneider, Holistic Health Coach


Lange Zeit war mein Zyklus mein größter Gegner. Ich funktionierte nur eins bis zwei Wochen im Monat richtig – der Rest war geprägt von Erschöpfung, Reizbarkeit, depressiven Verstimmungen, Schmerzen, Scham und Frust.

Ich dachte, ich müsste „stärker“ sein. Ich dachte, ich müsste mich einfach zusammenreißen. Doch je mehr ich kämpfte, desto mehr verlor ich den Kontakt zu meinem Körper – und zu mir selbst.


Erst durch meine eigene Reise mit PMDS, HPU, Burnout und Verdauungsproblemen habe ich verstanden: Mein Körper spricht mit mir. Mein Zyklus ist kein Fehler – sondern ein fein abgestimmtes, kraftvolles System, das nach Balance sucht. Ich musste lernen, ihn nicht zu unterdrücken oder zu ignorieren, sondern zuzuhören. Zu spüren, wann ich Rückzug brauche. Wann ich kreativ bin. Wann mein Körper nach Ruhe ruft – und wann ich aufblühen darf.


Und nein – auch heute läuft nicht immer alles perfekt. Ich habe immer noch Tage, an denen mich mein Körper ausbremst oder meine Energie im Keller ist. Aber ich gehe anders damit um:

  • Ich kämpfe nicht mehr gegen mich – ich unterstütze mich.

  • Ich gebe meinem Körper, was er braucht.

  • Ich plane vorausschauender,

  • gönne mir bewusste Pausen,

  • sorge für regelmäßige Bewegung,

  • optimale Ernährung und Nährstoffversorgung,

  • nährende Routinen und einen liebevollen Umgang mit mir selbst.


Heute lebe ich mehr im Einklang mit meinem Zyklus. Ich habe begonnen, mich selbst nicht mehr zu verurteilen – sondern zu verstehen. Und genau das gebe ich heute an andere Frauen weiter.


Wenn du das Gefühl hast, dein Körper „funktioniert nicht richtig“ oder dein Zyklus macht dich „verrückt“ – du bist nicht allein. Und du bist nicht falsch. Vielleicht beginnt dein Weg zu mehr Balance genau dort, wo du aufhörst zu kämpfen. Und anfängst, zuzuhören.

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