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Was ist PMDS – und was wirklich helfen kann


Von Johanna Schneider - Holistic Health Coach


Wenn du dich jeden Monat wie eine andere Person fühlst – erschöpft, wütend, verzweifelt oder wie abgeschnitten von dir selbst –, dann bist du nicht allein. Viele Frauen durchleben genau das, ohne zu wissen, dass es einen Namen trägt: PMDS, die prämenstruelle dysphorische Störung.

Ich wusste selbst lange nicht, was mit mir los war. Körper und Geist fühlten sich jeden Monat an, als würden sie auseinanderfallen. Heute weiß ich: Es war PMDS – und ich war nicht „zu sensibel“. Mein Nervensystem war überlastet und suchte Hilfe.


Was ist PMDS eigentlich?


PMDS ist mehr als nur PMS. Es ist eine neurologische Erkrankung, bei der das Gehirn übermäßig sensibel auf die normalen hormonellen Veränderungen im Zyklus reagiert.

➡️ Es ist keine Hormonstörung. Die Hormone sind normal – aber das Nervensystem reagiert stärker darauf.

Die Symptome kehren zyklisch zurück: Sie beginnen meist 1–2 Wochen vor der Periode und verschwinden kurz nach Beginn der Menstruation. Und doch können sie den gesamten Alltag beeinflussen.

Viele Betroffene berichten von:


  • starker Reizbarkeit und Wut

  • depressiven Verstimmungen & Hoffnungslosigkeit

  • Angst oder Panikattacken

  • intensiver Erschöpfung oder innerer Leere

  • Brain Fog & Überforderung

  • Rückzug oder Konflikten

  • dem Gefühl, sich selbst völlig zu verlieren


Und das alles wiederholt sich jeden Monat – ein Zyklus emotionaler Achterbahnen.


„Was du jeden Monat fühlst, ist real – und verdient Mitgefühl, nicht Zweifel.“



Wie PMDS sich für mich früher angefühlt hat

Ich möchte das ehrlich teilen, weil Transparenz hilft – und weil du vielleicht ähnliche Phasen kennst:


Überleben statt Leben

Ich wachte auf und dachte: „Warum überhaupt aufstehen?“ Alles fühlte sich schwer, sinnlos, weit weg an – Überlebensmodus.


Totaler Kontrollverlust

Mein Körper und mein Geist fühlten sich „fremd“ an. Ich wurde schnell getriggert, war reizbar, traurig oder wie abgeschnitten von mir selbst.


Erschöpfung & Tränen

Manche Tage bestand ich aus Weinen. Selbst Kochen, Essen, Duschen fühlten sich an wie ein Marathon. Manchmal sogar Atmen.


Frustration, Angst & Isolation

Ein Mix aus Wut, Angst, Überreizung und Hoffnungslosigkeit. Und das Schlimmste: Ich fühlte mich allein und schämte mich dafür.

Heute weiß ich: Das war nicht „ich“. Das war PMDS. Und ich hätte Unterstützung verdient – nicht Scham und Selbstzweifel.


Wie es sich heute anfühlt

Ich bin noch auf meinem Weg – aber so viel hat sich verändert:


Klarheit & Verständnis

Ich weiß heute, woher meine Symptome kommen – und dass ich nicht meine Erkrankung bin.


Verbindung & Unterstützung

Ich habe Menschen gefunden, die mich verstehen – sogar eine liebe Freundin, die ebenfalls PMDS hat und im Van lebt. Ich bin nicht mehr allein.


Tools & Strategien

Ich habe Werkzeuge, die mir helfen: Zyklustracking, Selbstfürsorge, Ernährung, Bewegung, Routinen, optional unterstützende Nährstoffe.


Ich lebe wieder – nicht nur überlebe

Ich gestalte mein Leben bewusst und sanft. Ich höre auf meinen Körper. Ich ehre meine Bedürfnisse. Ich schäme mich nicht mehr.


Was kann bei PMDS wirklich helfen?

🩵 1. Zyklusbasiertes Leben

Erkenne: Deine Energie schwankt – und das ist normal. Plane sanfter, höre auf Signale, reduziere Belastung in deiner PMDS-Phase.


🩵 2. Nährstoffe & Stoffwechsel (HPU mitdenken!)

Viele PMDS-Betroffene haben Themen wie HPU, B6-, Zink- oder Magnesiumbedarf oder Darmprobleme. Gezielte Nährstoffunterstützung kann Symptome deutlich lindern.


🩵 3. Darmfreundliche Ernährung

Entzündungshemmend, stabilisierend, blutzuckerfreundlich. Die Hirn-Darm-Achse spielt eine große Rolle.


🩵 4. Nervensystem regulieren

Meditation, sanfte Bewegung, Atemübungen, Chi Gong – kleine Routinen, große Wirkung. Auch Hilfsmittel wie das Nettle Saphire-Gerät können unterstützen, die Symptome sanfter zu gestalten – kombiniert mit Bewegung, Atmung und Routinen.


🩵 5. Alltag vereinfachen

Rituale, Struktur, feste Routinen (ADHS-freundlich!), weniger Reize.


🩵 6. Unterstützung statt Alleinkampf

Du musst das nicht allein tragen. Ich begleite dich achtsam, verständnisvoll und zyklusbasiert.


Du bist nicht zu sensibel – du bist aufmerksam.

PMDS bedeutet nicht, dass du „zu emotional“ bist. Es bedeutet, dass dein Körper und deine Seele etwas sagen wollen.

Und du verdienst Unterstützung, Sanftheit, Verständnis – und einen Alltag, der sich wieder nach dir anfühlt.


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Dann buche dir ein kostenloses Kennenlerngespräch –und wir schauen gemeinsam, was dir wirklich hilft.

Ich bin für dich da. Mit Erfahrung. Mit Wissen. Mit Herz. 🩵


Hinweis: Dieser Artikel dient nur zur Information und ersetzt keine ärztliche Beratung.


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