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Als mein Körper Stopp gesagt hat – Burnout mit PMDS

Erfahrungsbericht & ganzheitliche Begleitung | Johanna Schneider – Holistic Health Coach


Manchmal braucht es den völligen Stillstand, um zu spüren, was wirklich wichtig ist – und den Mut, sich selbst wieder in den Mittelpunkt zu stellen.

(Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Beratung oder Diagnose. Ich teile persönliche Erfahrungen und arbeite im Rahmen eines Coachings, nicht therapeutisch oder ärztlich. Wenn du dich akut belastet oder krank fühlst, wende dich bitte an medizinisches Fachpersonal.)


Warum Burnout mit PMDS so oft übersehen wird


Ich habe lange geglaubt, ich müsste einfach „stärker“ sein. Mehr Disziplin, mehr Durchhaltevermögen, mehr Leistung – dann würde ich das schon schaffen.

Doch gerade mit einer chronischen Erkrankung wie PMDS kann genau dieser Gedanke gefährlich werden.


Viele Frauen leben jahrelang im „Durchhalten-Modus“, weil:

  • Symptome nicht ernst genommen werden

  • Leistung hoch bewertet wird

  • Erschöpfung als Schwäche gilt

  • Nervensystem & Hormonlage zusätzlich belastet sind


Auch ich bin so in einen Burnout gerutscht – ohne zu merken, wie weit ich mich von meinem Körper entfernt hatte.


Dauerstress als Normalzustand


Bevor ich wusste, dass ich PMDS habe, fühlte ich mich oft wie im Kampf gegen meinen eigenen Körper. Ich war:

  • gereizt

  • erschöpft

  • innerlich überdreht

  • schlaflos

  • angespannt

  • schnell überfordert


Trotzdem habe ich funktioniert.

Ich habe gearbeitet, weitergelernt, Sport gemacht, mich privat engagiert – und jeden Tag versucht zu beweisen:

„Wenn ich leiste, bin ich gut genug.“

Und wie viele Frauen mit PMDS dachte ich:

„Ich muss mich mehr zusammenreißen.“

Ich wusste damals nicht, dass Stress meine PMDS-Symptome massiv verstärkt – und ich in einem Teufelskreis landete: Je schlechter es mir ging, desto mehr wollte ich leisten. Und je mehr ich leistete, desto schlechter ging es mir.




Wenn der Körper nicht mehr kann


Dann kam der Tag, an dem gar nichts mehr ging.

Ich konnte nicht mehr:

  • aufstehen

  • denken

  • sprechen

  • fühlen

Ich war leer. Ausgebrannt. Aufgebraucht.

Mein Körper hat sehr deutlich gesagt:

„So nicht mehr.“

Und ich habe verstanden:


  • Burnout ist keine Schwäche.

  • Durchhalten ist kein Zeichen von Stärke.

  • PMDS macht Stressregulation zusätzlich schwierig.

  • Das ist keine Frage von Willenskraft.


Mein System war über Monate am Anschlag, und ich habe die Signale nicht gehört – oder nicht hören wollen.



Wie ich früher mit mir umgegangen bin


Rückblickend kann ich sagen:


  • Ich habe gegen meinen Körper gearbeitet.

  • Meine Erkrankung nicht ernst genug genommen

  • Mich überfordert, um „mitzuhalten“.

  • Meine Symptome kleingeredet – weil andere es auch taten.

  • Meine eigene Erschöpfung beschämt versteckt.


Ich dachte, ich müsse funktionieren wie Menschen ohne PMDS – und das hat mich ausgebrannt.


Was heute anders ist


Ich habe gelernt, meinen Körper als Partner zu sehen – nicht als Gegner.

Heute frage ich mich täglich:

  • Was fühle ich?

  • Was brauche ich?

  • Was würde mir guttun?

Und ich habe verstanden:

Selbstfürsorge ist keine Option – sie ist Voraussetzung, wenn man mit PMDS lebt.

Was sich verändert hat:


  • Mein Wert hängt nicht mehr von Leistung ab.

  • Ich arbeite nicht mehr gegen meinen Zyklus, sondern mit ihm.

  • Ich darf Pausen machen, ohne mich schlecht zu fühlen.

  • Dinge dürfen liegen bleiben – und niemand stirbt davon.

  • Mein Nervensystem und mein Körper haben Priorität.


Und wenn ich emotional komplett durchdrehe oder alles schwarz-weiß sehe, hilft mir mein „Notfallknopf“:

Ich schaue eine Weltraumdoku und erinnere mich: Ich bin eine kleine Ameise auf einem Planeten – ich darf einfach sein, ohne leisten zu müssen.

Das bringt mich sofort zurück auf den Boden.


Wenn du dich wiedererkennst


Vielleicht stehst du gerade an dem Punkt, an dem dein Körper ebenfalls Stopp sagt.

Vielleicht:

  • bist du müde vom Funktionieren

  • kämpfst gegen deine Symptome

  • fühlst dich unverstanden

  • hast das Gefühl, du solltest „mehr schaffen“


Dann möchte ich dir sagen:

Du musst das nicht allein tragen.

Und egal, wie es dir gerade geht: Du bist nicht schwach. Du bist erschöpft – und das ist etwas völlig anderes.


Wie ich dich begleiten kann


Ich stelle keine Diagnosen und ersetze keine medizinische Behandlung.

Was ich anbiete, ist ganzheitliche Begleitung aus eigener Erfahrung und professionellem Wissen – für Frauen mit PMDS, Burnout-Symptomen oder chronischer Erschöpfung, die lernen wollen, liebevoller mit sich zu leben.


Gemeinsam können wir:

  • 🌿 Ernährung so gestalten, dass sie Körper und Nervensystem unterstützt

  • 💊 Optionen einer optimalen Nährstoffversorgung besprechen (ohne Vorgaben – du entscheidest, ich begleite)

  • 🧠 das Nervensystem regulieren, z. B. mit Lachyoga, Atemarbeit & Elementen aus TriloChi

  • 🔄 den Alltag zyklusfreundlich strukturieren, statt ständig gegen den Körper zu arbeiten

  • 🫶 wieder Zugang zum eigenen Körpergefühl finden

  • ⚖️ Stress reduzieren, statt ihn zu bekämpfen

  • 📅 Routinen entwickeln, die wirklich machbar sind – auch an schlechten Tagen


Ich sehe dich nicht als Symptom, sondern als Mensch – ganzheitlich, individuell, mit deiner Lebensrealität.

Wenn du möchtest, können wir gemeinsam schauen, was DU gerade brauchst und welcher Schritt jetzt gut für dich wäre.


Wenn du dich angesprochen fühlst:

Möchtest du mehr über eine ganzheitliche Begleitung bei PMDS, Stress & Erschöpfung erfahren? Ich schenke dir ein unverbindliches Kennenlerngespräch.

Ich freue mich auf dich. 🩵



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