Zwischen Supermarkt, Selbstversorgung & Gemeinschaft – was Ernährung heute wirklich bedeutet
- johannaschneiderhe
- 30. Juli
- 3 Min. Lesezeit

Ein persönlicher Erfahrungsbericht von Johanna Schneider – Holistic Health Coach
🌍 Mehr als nur eine Erfahrung an einem Ort
Meine Erfahrungen beim Volunteering auf Fuerteventura waren nur der Anfang einer viel größeren Reise.
Eine Reise durch verschiedene Communities, Projekte und Lebensweisen – von Tierrefugios über nachhaltige Höfe bis hin zu Orten mit Eigenanbau und gemeinschaftlichem Leben.
Und mit jeder Station wurde mir klarer:
👉 Es geht nicht nur um Ernährung.
👉 Es geht um unser gesamtes Verhältnis zu Nahrung, Natur und Verbindung.
🥕 Lebensmittel, die „zu gut“ für den Müll sind
Auf Fuerteventura habe ich zum ersten Mal intensiv erlebt, wie Lebensmittel gerettet werden, die im Supermarkt nicht mehr verkauft werden können.
Wir haben diese Lebensmittel abgeholt – für uns Volunteers und für die Tiere im Refugio.
Und oft waren es genau die Dinge, die völlig in Ordnung waren:
frisches Gemüse
Obst
Grundnahrungsmittel
Produkte kurz vor Ablaufdatum
Nicht schlecht. Nicht unbrauchbar. Nur nicht mehr „perfekt genug“.
Und genau das hat mich nachdenklich gemacht.
🌿 Ein System zwischen Überfluss und Verschwendung
Wir leben in einem System, in dem gleichzeitig:
Lebensmittel im großen Stil produziert werden
und enorme Mengen weggeworfen werden
Währenddessen suchen viele Menschen nach:
perfekter Ernährung
clean eating
optimierter Gesundheit
idealen Lebensmitteln
Doch irgendwo dazwischen entsteht eine große Lücke:
👉 der Verlust von Verbindung zum echten Wert von Nahrung.
🧠 Hochverarbeitete Ernährung & der schnelle Wandel
Unsere Ernährung hat sich in den letzten Jahren extrem verändert.
So schnell, dass unser Körper biologisch kaum hinterherkommt.
Viele Lebensmittel heute sind:
stark verarbeitet
arm an Mikronährstoffen
reich an Zusatzstoffen
weit entfernt von ihrer natürlichen Form
Unser Körper aber arbeitet noch immer nach alten Prinzipien:
👉 echte Nahrung👉 echte Nährstoffe👉 echte Signale
Und genau hier entstehen oft Symptome, die viele heute kennen:
Erschöpfung, Verdauungsprobleme, hormonelle Dysbalancen, Unruhe im Nervensystem.
🌱 Sekundäre Pflanzenstoffe – das, was wir oft verlieren
Ein großer Teil moderner Ernährung fehlt oft:
👉 sekundäre Pflanzenstoffe
Diese entstehen in Pflanzen als natürlicher Schutz und sind für uns extrem wertvoll.
Sie finden sich vor allem in:
Gemüse
Obst
Kräutern
Wildpflanzen
möglichst unverarbeiteten Lebensmitteln
Sie unterstützen unter anderem:
Darmgesundheit
Immunsystem
Zellschutz
Entzündungsregulation
👉 Nahrung ist mehr als Energie – sie ist Information für unseren Körper.
🧠 Der Körper spricht – aber wir hören oft nicht hin
Viele Menschen spüren heute klare Signale:
Müdigkeit
Brain Fog
Verdauungsprobleme
Unruhe
emotionale Überforderung
Doch statt innezuhalten, wird oft weiter optimiert, kontrolliert oder ignoriert.
Dabei versucht der Körper nicht gegen uns zu arbeiten –sondern für uns zu sprechen.
🌍 Von Individualität zu neuen Gemeinschaften
Ein spannender Teil meiner Reise war nicht nur das Thema Ernährung, sondern auch das Thema Leben in Gemeinschaft.
Immer mehr Menschen leben heute:
alleine
unabhängig
digital flexibel
unterwegs
Und das ist auf vielen Ebenen eine große Freiheit.
Gleichzeitig bleibt der Mensch aber ein soziales Wesen.
🤝 Neue Formen von Gemeinschaft entstehen
Was ich in verschiedenen Ländern, Projekten und Communities immer wieder gesehen habe:
Ein neuer Trend entsteht.
Menschen kommen zusammen in:
nachhaltigen Höfen
Eco-Communities
Volunteer-Projekten
Co-Living Spaces
Selbstversorger-Projekten
Mit gemeinsamen Werten wie:
gesunde Ernährung
Naturverbundenheit
gegenseitige Unterstützung
bewusstes Leben
👉 Nicht perfekt organisiert – aber echt verbunden.
🌱 Ein Wandel zurück zur Natur
Ich glaube, wir befinden uns gerade in einer Übergangszeit.
Zwischen:
Geschwindigkeit und Entschleunigung
Isolation und Gemeinschaft
Verarbeitung und Natürlichkeit
Und viele Menschen beginnen sich wieder zu fragen:
👉 Wie möchte ich wirklich leben?
👉 Was nährt mich wirklich?
👉 Was bedeutet Gesundheit eigentlich für mich?
🐾 Was mich Tiere zusätzlich gelehrt haben
In den Tierrefugios habe ich etwas sehr Ursprüngliches wieder gespürt:
Tiere:
leben im Moment
folgen ihrem Körper
speichern keinen Leistungsdruck
regulieren sich natürlich
Sie erinnern uns daran, wie einfach Leben eigentlich sein kann.
💛 Fazit: Ernährung ist nie nur Ernährung
Diese Reise hat mir noch einmal klar gezeigt:
Essen ist nicht isoliert. Gemeinschaft ist nicht isoliert. Gesundheit ist nicht isoliert.
Alles ist verbunden.
👉 mit unserem Körper👉 mit unserer Umwelt👉 mit unserem Nervensystem👉 mit unserer Art zu leben
🌿 Schlussgedanke
Vielleicht geht es nicht darum, alles perfekt zu machen.
Sondern darum, wieder Verbindung zu spüren:
zur Natur
zum Körper
zur Nahrung
und zueinander
💙 Wenn du dich nach mehr Verbindung zu deinem Körper, deiner Ernährung und deinem Nervensystem sehnst, begleite ich dich gerne auf diesem Weg.




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